Im Fokus: Wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte der Arbeit
19.01.2012Volksbank Hellweg plant Forum zum Thema „Nachhaltigkeit“
Soest (eph). Die Volksbank Hellweg in Soest macht mobil in Sachen Nachhaltigkeit. Das genossenschaftliche Kreditinstitut strebt an, die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aspekte seiner Tätigkeit künftig noch besser als zuvor miteinander in Einklang zu bringen. Eigens zu diesem Zweck will die Kreditgenossenschaft ein „Nachhaltigkeitsforum“ gründen. Zunächst sollen ausschließlich Bank-Mitarbeiter dem Arbeitskreis angehören. Denkbar ist aber, das Angebot zur Mitarbeit grundsätzlich an alle Interessierten zu richten.Seinen Ursprung hat der Aspekt der Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft. Danach sollte in einem Wald nur soviel Holz eingeschlagen werden wie gleichzeitig nachwachsen kann. Wie aber lässt sich die Nachhaltigkeit auf ein Dienstleitungsunternehmen wie eine Genossenschaftsbank übertragen? Welche Messgröße für Nachhaltigkeit bietet sich an? Und wie und wo kann ein Kreditinstitut künftig noch nachhaltiger wirken? Mit Fragen wie diesen will sich das Forum der Volksbank Hellweg beschäftigen und dabei Lösungen und Handlungsvorschläge für den Vorstand erarbeiten.
Aus eigener Sicht hat nachhaltiges Handeln für die Volksbank Hellweg schon jetzt einen hohen Stellenwert. Vorstandsvorsitzender Manfred Wortmann: „Das genossenschaftliche Bankenmodell ist unmittelbar mit dem Nachhaltigkeitsgedanken verbunden. Es schielt nicht auf den kurzfristigen Erfolg, sondern setzt auf ein langjähriges partnerschaftliches Miteinander von Bank, Mitgliedern und Kunden zum Wohle aller.“
Dass die Unternehmensform der Genossenschaft damit gute Voraussetzungen für die Lösung aktueller Menschheitsprobleme liefert – darauf machen ganz aktuell die Vereinten Nationen aufmerksam. Sie haben das Jahr 2012 zum „Internationalen Jahr der Genossenschaften“ erklärt. Manfred Wortmann: „Die UNO sehen in den Genossenschaften einen Beweis dafür, dass man gleichzeitig nachhaltig wirtschaften und sozial verantwortlich handeln kann.“
Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Volksbank Hellweg:
• Förderung der Bürgerstiftung
• Finanzierungsberatung von Investitionen in erneuerbare Energien (Gründung des Geschäftsfeldes Natur.Energie.Hellweg in 2010)
• Gründungsunterstützung der Schülergenossenschaft Pencilmania am Hubertus-Schwartz-
Berufskolleg
• Auftragsvergabe von Bauinvestitionen zum Großteil an heimische Unternehmen (1,4 Mio. Euro
in 2011)
• Regionales Engagement für Vereine, gemeinnützige Initiativen und Projekte (145 TEUR in 2011)
• Wertschöpfungsbeitrag aus Steuern, Gehältern und Dividenden für die Hellweg-Region 18,3 Mio. Euro
• jährliche finanzielle Zuwendungen für die Bürgerstiftung Hellweg-Region
• Bereitstellung von Arbeits- und Ausbildungsstellen (260 Mitarbeiter in 2011)
• Vielfältige Ausbildungs- und Fortbildungsangebote für Mitarbeiter/innen
• Familienfreundliche Arbeitsmodelle für Angestellte